
Viele Frauen schildern mir etwas sehr Ähnliches:
„Ich habe nichts Grundlegendes verändert.
Und trotzdem reagiert meine Haut plötzlich auf alles.“
Die Reinigung brennt. Cremes, die sie jahrelang verwendet haben, vertragen sie plötzlich nicht mehr. Die Haut spannt, rötet sich schneller und wirkt insgesamt gereizt.
Das Irritierende daran:
Es gab keinen klaren Auslöser.
Genau deshalb beginnt oft eine lange Phase des Suchens.
Neue Pflege. Noch mildere Pflege. Weniger Produkte. Andere Produkte.
Und trotzdem beruhigt sich die Haut nicht wirklich.

Viele glauben dann, sie hätten plötzlich eine Allergie oder Unverträglichkeit entwickelt.
Tatsächlich ist das aber selten der Fall.
Was sich verändert hat, ist meist nicht die Verträglichkeit einzelner Produkte,
sondern der Zustand der Hautbarriere.
Solange dieser Zustand nicht richtig eingeordnet wird,bleibt die Haut empfindlich.
Egal, wie mild die Pflege ist.
Die Hautbarriere befindet sich in der obersten Hautschicht, direkt an der Oberfläche als Begrenzung zur Außenwelt. Sie besteht aus verhornten Hautzellen und Lipiden,also Hautfetten, die eng miteinander verbunden sind.
Man kann sich die Hautbarriere wie eine Ziegelsteinmauer vorstellen:
Die Hautzellen sind die Ziegelsteine.
Die Lipide, auch Ceramide genannt, sind der Mörtel dazwischen.

Solange diese Mauer stabil aufgebaut ist, bleibt Feuchtigkeit im Inneren und äußere Reize bleiben draußen. Wird der „Mörtel“ jedoch nach und nach geschwächt oder abgetragen, entstehen kleine Lücken. Durch diese Lücken kann Feuchtigkeit schneller entweichen und gleichzeitig können reizende Stoffe und auch Krankheitserreger leichter eindringen.
Die Haut wird dann nicht nur trockener, sondern auch deutlich empfindlicher. Und genau in diesem Zustand beginnen viele Hautreaktionen, die vorher nie ein Thema waren.
Eine stabile Hautbarriere sorgt also dafür, dass Feuchtigkeit in der Haut bleibt und Reize abgefangen werden. Wird sie instabil, verliert die Haut schneller Wasser und reagiert empfindlicher auf äußere Einflüsse. Dann sinkt die Toleranz gegenüber Pflegeprodukten deutlich.
Solange die Hautbarriere stabil ist, kann die Haut erstaunlich viel tolerieren:
wirkstoffreiche Pflegeprodukte, Umweltfaktoren, gelegentliche Reizung.
Wird sie durchlässiger, kann sie plötzlich auf Dinge reagieren, die früher kein Problem waren.

Meist ist es kein einzelnes Produkt, sondern ein Summeneffekt über längere Zeit.
Zum Beispiel:
zu aggressive Reinigungsprodukte
Säuren oder Retinol
Peelings
häufiger Produktwechsel
viele unterschiedliche Wirkstoffe
dauerhaft zu viele Reize gleichzeitig
Die Haut kann das lange ausgleichen. Sehr lange.
Und dann kommt ein Punkt, an dem es kippt. Ab diesem Moment reagiert sie schneller
und braucht deutlich länger, um sich zu beruhigen.

Meist beginnt es mit einem Spannungsgefühl, das heißt, die Haut fühlt sich unangenehm an, als wäre sie trocken. Erst vielleicht nur nach dem Reinigen, später dauerhaft. Ein Spannungsgefühl deutet immer darauf hin, dass die Hautbarriere nicht in Ordnung ist. Doch ist es ist mittlerweile so weit verbreitet, dass viele es schon als fast normal empfinden.
Wird die Hautbarriere nun nicht aktiv wieder aufgebaut, brennt im nächsten Stadium meistens die Creme beim Auftragen, oder die Haut wird nach dem Eincremen unruhig.
Irgendwann entsteht dieses Gefühl: Ich vertrage nichts mehr.
Das bedeutet nicht, dass plötzlich alles nicht mehr vertragen wird. Es bedeutet, dass die Haut nicht mehr stark genug ist, um damit umzugehen.
Selbst Wasser kann sich dann unangenehm anfühlen.

Wenn man das versteht, verändert sich der Blick auf empfindliche Haut komplett.
Es geht darum, den Zustand der Hautbarriere zu stabilisieren und Reizstoffe gezielt wegzulassen.
Ohne diese Maßnahme bleiben viele in einem Kreislauf: kurzzeitig besser, dann wieder Reaktion, weil der Grundzustand der Haut nicht stabil ist.
Genau hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen:
Was belastet die Haut aktuell? Was genau hat dazu geführt, dass die Hautbarriere geschwächt wurde?
Anders ausgedrückt: Was hat ihr die wertvollen Ceramide entzogen, also den Mörtel aus der Mauer ausgewaschen?
Wie schon erwähnt, ist es oft nicht “die eine Sache” sondern die Summe von ganz vielen unterschiedlichen Faktoren.
Wo kann man nun ansetzen?
Wenn du merkst, dass deine Haut auf vieles reagiert und du nicht mehr einschätzen kannst, was sie destabilisiert hat, dann braucht es keine weiteren Experimente, sondern einen klaren Blick auf die Zusammenhänge.
Genau dafür ist meine SkinTalk Session gedacht.
Wir schauen uns in Ruhe an, welche Faktoren deine Hautbarriere aktuell belasten und wie sie wieder stark werden kann.
Über mich

Hallo, ich bin Tanja,
Kosmetikerin und Lehrerin an einer Kosmetikschule.
Meine Leidenschaft?
Frauen wie dich dabei zu begleiten, ihre Haut wirklich zu verstehen – und nicht länger gegen sie zu kämpfen.
Denn Hautprobleme sind oft mehr als nur ein oberflächliches Thema. Sie sind ein Ausdruck innerer Ungleichgewichte – körperlich, seelisch, manchmal auch hormonell oder stressbedingt.
Hier auf meinem Blog bekommst du fundiertes Wissen, ganzheitliche Impulse und wertvolle Aha-Momente rund um das, was deine Haut wirklich braucht.
Ich teile mit dir Erkenntnisse aus meiner mehr als 35jährigen Berufspraxis und aktuelle wissenschaftliche Hintergründe.
Mein Wunsch ist, dass du dich nicht nur in deiner Haut wieder wohlfühlst – sondern dich kraftvoll, gesund und selbstsicher zeigen kannst.
Denn deine Haut kann ein Spiegel deiner Stärke und deines inneren Strahlens werden🤍.
und seit 35 Jahren staatlich geprüfte Kosmetikerin und Lehrmen raus
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